Rund 23 Prozent aller österreichischen Arbeitgeberbetriebe stehen laut WKO-Factsheet Nachfolge 2025 im Zeitraum bis 2034 vor einer Übergabe – das entspricht über 52.500 Unternehmen und rund 705.000 betroffenen Arbeitsplätzen. Im Gewerbe- und Handwerksbereich, zu dem auch das Dachdeckerhandwerk zählt, entfallen laut WKO rund 30 Prozent aller Übergaben. Viele dieser Betriebe haben über Jahrzehnte gewachsene Kundenstöcke, eingespieltes Personal und stabile Auftragssituationen – Werte, die sich bei einer schlecht geplanten Übergabe in kurzer Zeit auflösen können. Wer als Inhaber eines Dachdeckerbetriebs die Nachfolge aktiv gestaltet, sichert nicht nur das eigene finanzielle Ergebnis, sondern auch das Weiterbestehen des Unternehmens. Betriebe, die sich frühzeitig mit dem Thema befassen, profitieren außerdem von einer deutlich besseren Ausgangslage bei Bewertung und Käufersuche. Auf unserem Portal können sich Dachdeckerbetriebe listen lassen und ihre Sichtbarkeit gegenüber potenziellen Auftraggebern – und, wo relevant, auch gegenüber Übernahmeinteressenten – gezielt erhöhen.
Der richtige Zeitpunkt: Warum fünf bis zehn Jahre Vorlauf kein Luxus sind
Eine Betriebsübergabe, die fünf bis zehn Jahre vor dem geplanten Rückzug beginnt, lässt deutlich mehr Gestaltungsspielraum als eine, die erst 18 Monate davor in Gang kommt. Das gilt besonders für steuerliche Strukturierungsmaßnahmen, aber auch für die Vorbereitung des Betriebs auf einen möglichen Eigentümerwechsel.
In der Praxis sieht das oft so aus: Ein Dachdeckermeister, der mit 55 Jahren beginnt, seinen Betrieb übergabefähig zu machen, hat Zeit, einen internen Nachfolger – etwa einen langjährigen Mitarbeiter mit Meisterbrief – aufzubauen, die Abhängigkeit vom eigenen Kundenkontakt zu reduzieren und die Buchhaltung auf einen Zustand zu bringen, der einer externen Prüfung standhält. Wer mit 63 Jahren beginnt, muss Abstriche machen.
Typischer Zeitplan für eine strukturierte Betriebsnachfolge:
| Phase | Zeitraum | Inhalte |
|---|---|---|
| Analyse & Vorbereitung | 5–7 Jahre vor Übergabe | Bewertung, steuerliche Strukturierung, Betrieb „entpersonalisieren“ |
| Nachfolgersuche | 3–5 Jahre vor Übergabe | Interne oder externe Kandidaten identifizieren |
| Einarbeitung & Übergabe | 1–3 Jahre vor Übergabe | Wissenstransfer, Kundenübergaben, Vertragsgestaltung |
| Abschluss & Nachbetreuung | 0–1 Jahr nach Übergabe | Begleitung, Garantiezeitraum, Übergabeklauseln |
Der häufigste Fehler: Übergeber behandeln die Betriebsnachfolge als einmaliges Ereignis statt als mehrjährigen Prozess.
Wert eines Dachdeckerbetriebs: Was zählt wirklich?
Die Unternehmensbewertung ist erfahrungsgemäß jener Punkt, an dem die Erwartungen von Übergeber und Übernehmer am weitesten auseinanderliegen. Wer jahrzehntelang einen Betrieb aufgebaut hat, sieht einen anderen Wert als ein potenzieller Käufer, der die Zukunftserträge in den Vordergrund stellt.
In Österreich ist das Ertragswertverfahren der anerkannte Standard, dessen methodische Grundlagen im Fachgutachten KFS BS 1 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder festgelegt sind. Dabei werden die bereinigten Erträge der vergangenen drei bis fünf Jahre herangezogen, um einen nachhaltigen Jahresertrag zu ermitteln. Dieser wird anschließend mit einem Kapitalisierungsfaktor – in der Regel zwischen 2,5 und 5,0 für mittelständische Handwerksbetriebe – multipliziert. Ergänzend ziehen österreichische Steuerberater häufig den branchenspezifischen AWH-Standard heran, der handwerkstypische Besonderheiten wie die Inhaberzentralität berücksichtigt.
Wertbestimmende Faktoren für Dachdeckerbetriebe:
- Kundenstamm und Auftragskontinuität: Ein breiter Mix aus privaten, gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern erhöht den Wert. Konzentration auf wenige Großkunden gilt als Risikofaktor mit Bewertungsabschlag.
- Dachwartungsverträge als planbare Einnahmequelle steigern den Unternehmenswert messbar, weil sie wiederkehrende Erlöse dokumentieren – ein Argument, das bei jeder Bewertung positiv ins Gewicht fällt.
- Mitarbeiterqualifikation und -bindung: Ein eingespieltes Team mit Facharbeitern, die den Betrieb nicht mit dem Inhaber verlassen, ist ein erheblicher Werttreiber.
- Technische Ausstattung: Neuwertige Maschinen und Fahrzeuge erhöhen den Substanzwert, wirken sich aber nur begrenzt auf den Ertragswert aus.
- Inhaber-Abhängigkeit: Wenn der Betrieb ausschließlich über die persönlichen Beziehungen des Inhabers funktioniert, schlägt das negativ auf den Goodwill – den immateriellen Mehrwert über den Substanzwert hinaus – durch.
Info: AWH-Standard
Das AWH-Verfahren (Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Betriebsberater im Handwerk) ist eine branchenspezifische Ergänzung zum Ertragswertverfahren und berücksichtigt handwerkstypische Besonderheiten wie die Inhaberzentralität. Österreichische Steuerberater wenden es häufig ergänzend an.
Ein Richtwert aus der Praxis: Gut geführte Dachdeckerbetriebe mit stabilem Auftragsbestand erzielen beim Verkauf Kaufpreise zwischen dem 2,5- und 4-fachen des nachhaltigen Jahresergebnisses (EBIT). Bei sehr guter Mitarbeiterbindung und dokumentierten Wartungsverträgen sind auch höhere Multiplikatoren realistisch.
Übergabewege im Vergleich: Verkauf, Schenkung, familieninterne Übergabe
Die Wahl des Übergabeweges hat weitreichende rechtliche, steuerliche und praktische Konsequenzen. Es gibt drei Grundmodelle, die in der Praxis – oft auch in Kombination – vorkommen:
Vergleich: Übergabewege
| Modell | Typische Situation | Steuerliche Folgen | Risiken |
|---|---|---|---|
| Entgeltlicher Verkauf | Externer Käufer, kein Nachfolger in der Familie | Aufdeckung stiller Reserven, ggf. Hälftesteuersatz | Käufersuche dauert 9–18 Monate |
| Unentgeltliche Übergabe / Schenkung | Familieninterne Nachfolge | Keine Schenkungssteuer in Österreich; Nachfolger übernimmt historische AK | Späterer Verkauf durch Nachfolger steuerlich teurer |
| Gemischte Schenkung / Übergabe gegen Versorgungsleistung | Übergabe an Kind mit monatlicher Rente | Individuelle steuerliche Gestaltung nötig | Komplex, Beratungskosten höher |
Zum Steuerthema im Detail:
Österreich erhebt derzeit keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer. Bei einem entgeltlichen Betriebsverkauf kommt es jedoch zur Aufdeckung stiller Reserven – jener Differenz zwischen dem Buchwert von Betriebsvermögen und dem tatsächlichen Marktwert. Dieser Gewinn unterliegt der Einkommensteuer.
Zwei wichtige Begünstigungen laut österreichischem Einkommensteuergesetz (EStG 1988, § 24):
- Freibetrag: Bis zu 7.300 Euro des Veräußerungs- oder Aufgabegewinns können steuerfrei bleiben.
- Hälftesteuersatz: Übergibt ein Unternehmer den Betrieb nach Vollendung des 60. Lebensjahres und stellt die Erwerbstätigkeit ein, kann der Veräußerungsgewinn zum halben Durchschnittssteuersatz besteuert werden. Wird dieser Antrag gestellt, entfällt der Freibetrag.
Die steuerliche Gestaltung einer Betriebsübergabe sollte jedenfalls mit einem eingetragenen Steuerberater abgestimmt werden. Die WKO bietet unter einer umfangreichen FAQ-Sammlung und steuerlichen Leitfäden zur Betriebsübergabe[1] Unterstützung.
Die Nachfolgersuche: Intern, extern oder über die Nachfolgebörse
Rund 55 Prozent aller Betriebsübergaben in Österreich finden innerhalb der Familie statt – mit sinkender Tendenz. Das bedeutet: Für einen wachsenden Teil der Betriebe ist die externe Nachfolgersuche keine Ausnahmesituation mehr, sondern Normalfall.
Wer keinen geeigneten Familiennachfolger oder internen Kandidaten hat, kann folgende Wege gehen:
- WKO-Nachfolgebörse[2]: Kostenlose Plattform für anonymisierte Kauf- und Verkaufsinserate österreichweit. Betriebe können ihr Unternehmen diskret einstellen, ohne öffentlich als Verkaufskandidat sichtbar zu sein.
- Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler[3]: Berufsverbände und Innungen haben oft informelle Netzwerke, über die Nachfolgeinteressenten vermittelt werden.
- M&A-Berater und Nachfolgeagenturen: Für Betriebe ab einem Umsatz von etwa 1,5 Millionen Euro kann die Beauftragung eines auf Handwerksbetriebe spezialisierten Beraters sinnvoll sein.
- Mitarbeiter-Buyout: Ein Polier oder Vorarbeiter mit Meisterbrief, der den Betrieb kennt und trägt, ist manchmal der nächstliegende Nachfolger – vorausgesetzt, die Finanzierung ist gesichert.
Ein Dachdeckermeister aus dem Raum Linz hat die Übergabe an seinen Polier über einen strukturierten Übergabezeitraum von drei Jahren abgewickelt. In dieser Zeit wurde der bisherige Mitarbeiter schrittweise in Auftragsverhandlungen und Kundengespräche eingeführt, bevor er die Geschäftsführung formal übernahm. Die Finanzierung erfolgte teilweise über eine aws-Garantie.

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Finanzierung und Förderungen für Übernehmer
Wer einen Dachdeckerbetrieb übernimmt, steht häufig vor einer erheblichen Finanzierungsaufgabe. Neben klassischen Bankdarlehen gibt es in Österreich mehrere Unterstützungsangebote:
Info: Förderungen und Finanzierungsinstrumente (Stand: Juni 2026)
| Instrument | Anbieter | Beschreibung |
|---|---|---|
| aws-Garantien für Investitionen | Austria Wirtschaftsservice (aws)[4] | Haftungsübernahme für Bankkredite; Beantragung bis 31.12.2026 möglich |
| Gründer- und Nachfolgeservice | WKO | Kostenlose Erstberatung, Checklisten, Nachfolgebörse |
| Mikrokredit | aws | Für kleinere Übernahmen bis 50.000 Euro |
| ERP-Kredit | aws | Günstige Finanzierungskonditionen für KMU-Investitionen |
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Tourismus (BMWET) informiert unter der Rubrik Unternehmensnachfolge[5] über aktuelle Rahmenbedingungen und Förderoptionen.
Wichtig: Förderungen sind Optionen, kein automatischer Anspruch. Voraussetzungen und Konditionen können sich ändern; eine individuelle Beratung beim WKO-Gründerservice oder direkt bei der aws ist vor Antragstellung empfehlenswert.
Den Betrieb übergabefähig machen: Was vor der Bewertung zählt
Bevor ein Preis verhandelt werden kann, muss der Betrieb „lesbar“ sein – für externe Bewerter, Banken und potenzielle Käufer. Das klingt selbstverständlich, ist in der Praxis aber eine der größten Hürden.
Konkrete Maßnahmen, die den Übergabewert steigern:
- Buchhaltung und Kostenstruktur bereinigen: Private Aufwendungen, die über den Betrieb laufen, sollten herausgerechnet werden, um den tatsächlichen betrieblichen Ertrag darzustellen.
- Verträge dokumentieren: Wartungsverträge, Rahmenvereinbarungen mit Wohnbauträgern oder Hausverwaltungen sollten schriftlich vorliegen und idealerweise übertragbar sein.
- Abhängigkeit vom Inhaber reduzieren: Wenn Kunden ausschließlich mit dem Inhaber sprechen, sinkt der Wert des Betriebs für einen externen Käufer. Wer Kundenkontakte systematisch ans Team übergibt, erhöht die Übertragbarkeit des Kundenstocks.
- Kalkulation und Pricing dokumentieren: Eine nachvollziehbare, systematische Kalkulation bei schwankenden Materialpreisen – etwa durch dokumentierte Gleitpreisklauseln – zeigt einem Übernehmer, dass der Betrieb professionell geführt wird und nicht von zufälligen Margen abhängig ist.
Die ÖNORM B 2110[6] (Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen) ist auch im Kontext der Betriebsübergabe relevant, wenn laufende Bauprojekte mitübergeben werden – die darin enthaltenen Regelungen zu Gewährleistung und Haftung betreffen dann unmittelbar den Übergeber.
Rechtliche Absicherung: Was der Übergabevertrag regeln muss
Ein Unternehmenskaufvertrag im Handwerk ist kein Standardformular. Er muss auf die konkrete Situation zugeschnitten sein. Folgende Punkte sollten jedenfalls geregelt sein:
- Übernahme von Aufträgen und laufenden Baustellen: Wer haftet für Mängel, die vor der Übergabe entstanden sind? Bei mitübergebenen Bauprojekten greifen die Gewährleistungs- und Haftungsregelungen der ÖNORM B 2110[6] (Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen).
- Mitarbeiterübernahme: Alle aufrechten Dienstverhältnisse gehen nach österreichischem Recht grundsätzlich auf den Erwerber über (AVRAG § 3). Die Dienstzeiten der Mitarbeiter werden angerechnet.
- Gewährleistungs- und Garantiezeitraum: Für Dacharbeiten gelten gesetzliche Gewährleistungsfristen, die über den Übergabezeitpunkt hinausgehen können.
- Wettbewerbsverbot: Übergeber werden in der Regel für ein bis zwei Jahre nach der Übergabe vertraglich daran gehindert, einen neuen Dachdeckerbetrieb im gleichen Marktgebiet zu eröffnen.
- Übergangszeitraum: Ein strukturierter Einarbeitungsplan, idealerweise mit klar definierten Meilensteinen, schützt beide Seiten.
Das AVRAG (Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) regelt den Betriebsübergang aus Arbeitnehmerperspektive verbindlich. Änderungen an bestehenden Dienstverhältnissen sind ohne Zustimmung der Mitarbeiter nicht möglich.
Die Kosten für Notarbereinigung und Vertragsgestaltung bei einem mittelgroßen Handwerksbetrieb liegen in Österreich erfahrungsgemäß zwischen 2.000 und 6.000 Euro, abhängig von Komplexität und Immobilienbeteiligung. Hinzu kommen steuerliche Beratungskosten, die bei einer strukturierten Übergabe typischerweise 3.000 bis 8.000 Euro betragen (Stand: Juni 2026).

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Betriebsnachfolge und laufende Geschäfte: Kein Entweder-oder
Eine häufig unterschätzte Herausforderung: Während die Übergabe läuft, muss der Betrieb weiterarbeiten – und das unter Umständen durch schwächere Phasen, die nichts mit der Übergabe zu tun haben. Strategien zur Überbrückung von Auftragsflauten und eine klare Liquiditätsplanung gehören deshalb auch in die Übergabevorbereitung. Ein Betrieb, der in der Übergabephase in eine finanzielle Engpasssituation gerät, verliert an Wert – und gefährdet im schlimmsten Fall den gesamten Prozess.
Ähnlich gilt für die Vermarktungsseite: Die Abschlussquote im Angebotsgeschäft zu erhöhen zahlt direkt auf den Unternehmenswert ein, weil ein steigender Auftragsbestand die Ertragsbasis verbessert, von der sich der Kaufpreis ableitet.
FAQ: Betriebsnachfolge im Dachdeckerhandwerk
Von der ersten Planung bis zur vollständigen Übergabe vergehen in der Praxis drei bis sieben Jahre. Die rein operative Übergabe – also der Zeitraum zwischen Einigung auf einen Käufer und tatsächlichem Eigentumsübergang – dauert typischerweise 9 bis 18 Monate.
Eine professionelle Bewertung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber sehr empfehlenswert. Sie verhindert unrealistische Preisvorstellungen auf beiden Seiten und bildet die Grundlage für Kaufpreisverhandlungen und Bankfinanzierungen.
Nein. Österreich erhebt seit 2008 keine Erbschafts- oder Schenkungssteuer mehr. Es können jedoch andere Steuern anfallen – insbesondere Einkommensteuer auf aufgedeckte stille Reserven beim entgeltlichen Verkauf sowie Grunderwerbsteuer bei mitübertragenen Liegenschaften.
Die Dienstverhältnisse gehen nach AVRAG automatisch auf den Erwerber über. Dienstzeiten und Ansprüche bleiben erhalten. Der Übernehmer muss alle bestehenden Verträge übernehmen – eine einvernehmliche Kündigung ist vor dem Übergang möglich, aber nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Mitarbeiter.
Die WKO bietet mit dem Gründerservice, der Nachfolgebörse und einem kostenlosen Leitfaden zur Betriebsnachfolge eine gute Ausgangsbasis. Die Bundesinnung der Dachdecker, Glaser und Spengler sowie die jeweiligen Landesinnungen unterstützen ebenfalls mit branchenspezifischen Kontakten.
Der Goodwill ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Gesamtkaufpreis und dem Substanzwert des Betriebs. Wesentliche Treiber sind ein nachgewiesener, stabiler Kundenstamm, langjährige Mitarbeiter sowie dokumentierte Folgeaufträge und Wartungsverträge.
Fazit: Betriebsnachfolge als unternehmerische Aufgabe
Die Übergabe eines Dachdeckerbetriebs ist keine Kapitulation vor dem Alter, sondern eine unternehmerische Leistung – wenn sie rechtzeitig und professionell angegangen wird. Betriebe, die frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen, erzielen höhere Bewertungen, finden besser qualifizierte Nachfolger und gestalten den Übergang mit weniger Reibungsverlusten für Kunden und Mitarbeiter.
Die wichtigsten Schritte in der Kurzfassung: Frühzeitig beginnen, professionelle Bewertung einholen, steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, Nachfolgersuche aktiv betreiben und den Übergabeprozess vertraglich sauber absichern.
Wenn Sie Ihren Dachdeckerbetrieb einer breiteren Auftraggeber-Basis sichtbar machen möchten – unabhängig davon, ob eine Übergabe geplant ist oder nicht –, haben Sie die Möglichkeit, sich in unserem Branchenverzeichnis für Dachdeckerbetriebe einzutragen. So steigern Sie Ihre Reichweite gegenüber privaten und gewerblichen Auftraggebern in Ihrer Region gezielt und messbar.
Jetzt Betrieb eintragen und Sichtbarkeit erhöhen.
Quellen
- WKO: Betriebsuebergabe
- WKO: Einfach Nachfolgen
- WKO: Start
- Austria Wirtschaftsservice
- BMWET: Unternehmensnachfolge
- Austrian Standards: Suche